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Die Mineralquellen

 

Im Umkreis von Scuol entspringen über 20 hochmineralisierte Quellen, wovon einige mit besonderen physiologischen Eigenschaften, traditionell therapeutisch eingesetzt werden (Trinkkuren, Kohlensäure-Mineralbäder) und andere in die Wasserbecken des Thermalbades «Bogn Engiadina Scuol» fliessen.

 

Quellen mit besonderen physiologischen Eigenschaften im Bogn Engiadina Scuol

 

Luzius-Quelle

  

(Natrium-Kalzium-Hydrogencarbonat-Clorid-Sulfat-Quelle / ältere Bezeichnung: Alkalische Glaubersalzquelle), die einzige im ganzen Alpengebiet. Luzius ist ein stark schwefelhaltiges Mineralwasser mit einer Gesamtmenge an Inhaltsstoffen von rund 17’000 mg/l.

 

 

Sfondraz-Quelle  

  

(Kalzium-Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Sulfat-Säuerling). Sfondraz gehört zu den kalziumhaltigsten Quellen Europas. Die Gesamtmineralisation beträgt knapp 10’000 mg/l.

  

 

Bonifazius-Quelle 

  

(Kalzium-Natrium-Hydrogencarbonat-Eisen-Säuerling / ältere Bezeichnung: Alkalischer Erdeisensäuerling). Von besonderem physiologischem Interesse sind bei der Bonifazius-Quelle die Mineralien Kalzium (über 800 mg/l), Magnesium (knapp 100 mg/l) und Eisen (über 8 mg/l).

 

  

Lischana-Quelle  

  

(Natrium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Sulfat-Säuerling / ältere Bezeichnung: Alkalisches Bittersalzwasser). Die Lischana-Quelle enthält rund 10 g/l Inhaltsstoffe. Das wichtigste Mineral dieser Quelle ist Magnesium, welches in einer Menge von über 400 mg/l vorkommt.

 

 

Trinkkuren im Bogn Engiadina Scuol

Für Trinkkuren wird in der Trinkhalle des «Bogn Engiadina Scuol» Wasser der Quellen Luzius, Sfondraz, Bonifazius und Lischana nach ärztlicher Verschreibung ausgeschenkt.

 

Weiterführende Literatur

 

>Hochmineralisierte Quellen in Kürze, Flyer

>Hochmineralisierte Quellen

 

> Gesundheitlicher Stellenwert von Mineralwässern und (Mineral-) Heilquellen – Eine

   Standortbestimmung (pdf)

 

> Heilwasser und Trinkkur – Statement von Prof. Gutenbrunner 2005 (pdf)  

 

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